Christer Jöns erster Lauf

FÖRCH Racing unterstützt Rennfahrer Christer Jöns, der am Osterwochenende 2011 in Oschersleben sein Debüt in der ADAC GT Masters feierte. Bereits die Testfahrten waren vielversprechend gelaufen. Das sensationelle Ergebnis in den beiden Rennen untermauerte eindrucksvoll die erste Einschätzung von FÖRCH Geschäftsführer Michael Holböck, dass es sich bei dem 23-Jährigen um ein echtes Ausnahmetalent handelt: Zusammen mit seinem Teampartner Jens Klingmann holte der Hesse im ABT R8 LMS gleich zwei Podestplätze. Beim ersten Lauf in der „Traumwagenserie“ wurde es ein dritter Platz, beim zweiten wurden die beiden Piloten Zweiter.

Das Duo Jöns/Klingmann überzeugte schon beim ersten Qualifying, das die beiden im Audi R8 LMS als Zweite abschlossen. Im Rennen am Ostersonntag (24. April) hielten beide den zweiten Platz bis in die letzte Runde, aber aufgrund stark abbauender Reifen mussten sie sich kurz vor der Zielflagge überholen lassen. Der zweite Lauf am Ostermontag (25. April) verlief dann spektakulär: Klingmann und Jöns nahmen sich vor, das Rennen von ihrem Startplatz 10 aus aufzurollen und Positionen gut zu machen. Das gelang außerordentlich gut, denn zunächst kämpften sich Klingmann und Jöns immer weiter vor bis auf Platz 2. Christer Jöns, der Neuling im ABT Team, fuhr gegen Ende sogar in Schlagdistanz zum führenden Lamborghini der Stuck-Brüder. Und er trotzte nervenstark den Attacken des drittplazierten Alpina BMW von Lunardi/Margaritis. „Einen so gelungenen Auftakt sieht man selten“, meint Michael Holböck, „wir dürfen gespannt sein, was in dieser Saison noch alles möglich ist.“

Für die Fans auf den Tribünen in der Motorsport Arena Oschersleben und an den TV-Geräten war die Aufholjagd ein Highlight eines besonderen Rennwochenendes, für Christer Jöns der Startschuss in eine neue Ära. Denn der Sportler aus Ingelheim am Rhein fuhr seine beiden ersten Läufe im ADAC GT Masters. Sein Fazit nach erfolgreicher Arbeit im Cockpit des Audi: „Platz 2 ist für uns ein super Ergebnis, denn am Ende waren meine Reifen schon ziemlich hinüber. Nach vorn ging nichts mehr und nach hinten musste ich mich gegen den Alpina absichern. Für mich ist das hier ja noch recht neu, aber ich bin mit meinem ersten Rennwochenende zufrieden.“ Das nächste ADAC GT Masters Weekend findet übrigens vom 13. bis 15. Mai auf dem Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal statt.